Ausstellungseröffnung „Geeste vor 50 Jahren - 1968“ gut besucht

 

Unter dem Motto „Die Gemeinde Geeste vor 50 Jahren“ sind ab sofort im Rathaus in Dalum eine Vielzahl von Bildern, alte Zeitungsberichte und Postkarten zu sehen, die an die Zeit und das Leben vor genau 50 Jahren erinnern.

 

Dies ist bereits die dritte und bisher auch umfangreichste Ausstellung dieser Art im Foyer des Rathauses. Und wie Bürgermeister Helmut Höke bei seiner Begrüßung verriet, wird es auch in den kommenden Jahren Ausstellungen mit dem Titel „Geeste vor 50 Jahren“ geben und ruft hierzu gleich die Bürger und Bürgerinnen um Unterstützung auf: „Wenn Sie Bilder aus dem Jahr 1969 haben, melden Sie sich bei uns!“. Sein Dank gilt allen, die sich an der Ausstellung beteiligt haben. Neben dem Gemeindearchivar und dem „Arbeitskreis Geschichte“ gilt auch allen Bürgern und Bürgerinnen Dank, die ihre Fotos zur Verfügung gestellt haben.

 

Bei der Eröffnung wies der Bürgermeister auf eine Ausstellungstafel mit einem Bericht über die Errichtung einer neuen Telefonzelle hin. „Fragen Sie doch heute junge Leute, was eine Telefonzelle ist“, rief er die Ausstellungsbesucher auf. „Die meisten kennen Telefonzellen nicht mehr“, ist sich Höke sicher. Und dabei sei die Aufstellung der Telefonzelle erst 50 Jahre her. Zu diesem Thema konnte dann auch der ein oder andere Besucher im Nachgang eine amüsante Geschichte erzählen.

 
Ausgestellt werden 42 Tafeln auf zwei Etagen. Zu sehen sind neben alten Fotos in Farbe und schwarz/weiß auch Ausschnitte aus der regionalen Presse. „Es gibt viel zu lesen über den Zusammenschluss in Hesepe, die Weber-Kommission, über kirchliche Belange und selbstverständlich auch über die politische Arbeit“, berichtet Martin Koers, Historiker und Archivar der Gemeinde. Ausgestellt werden aber auch Landschaftsaufnahmen, Fotos von Festen im Saal Cantzen, Bilder von Schulklassen und Sportmannschaften.

 

Anschließend gingen Martin Koers und Helmut Höke gemeinsam mit den Besuchern durch die Ausstellung. „1968 war ich selber noch ein kleiner Stepke, aber beim Betrachten der Bilder erkenne ich einiges wieder“, berichtet Höke und lässt sich von einigen Besuchern der Ausstellung Bilder zeigen, auf denen sich diese, oft als Kind, wiedererkennen konnten. „Von einigen Gästen habe ich schon gleich Fotos für die nächste Ausstellung erhalten“, freut sich Koers über das neue Material und hofft auf weitere Aufnahmen. 

 

Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit am Donnerstag bis 18 Uhr über den Eingang zum Bürgerbüro die Ausstellung zu besuchen.

 

Interview auf der Ems-Vechte-Welle

 


 

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG, GG, GG, GG, GG)