Bewegungspark in Dalum – Neuer Kamp nimmt Formen an

Studenten präsentierten sieben Vorschläge

Gleich sieben verschiedene Vorschläge stellten die Studierenden der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur von der Hochschule Osnabrück im Schützenhaus „St. Barbara“ der Steuerungsgruppe „Wir sind Dalum – Neuer Kamp“ sowie interessierten Teilnehmern vor.

 

Ende März hatte die Steuerungsgruppe „Wir sind Dalum – Neuer Kamp“ bereits zu einer Bürgerversammlung eingeladen und die Bewohnerinnen und Bewohner nach deren Ideen und Vorstellungen zu dem geplanten Mehrgenerationenpark im Ortsteil „Neuer Kamp“ gefragt. Die Studentengruppe, unter der Leitung von Frau Prof. Cornelie Stoll von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück, war ebenfalls anwesend und hat sich die Wünsche und Vorstellungen der Bewohnerinnen und Bewohner angehört.

 

In den vergangenen Wochen haben die Studenten und Studentinnen dann das Gelände als Bewegungspark überplant und stellten gleich sieben verschiedene Ideen vor. Ob als Bewegungspark oder Mehrgenerationenpark, alle Projekte überzeugten. In beinahe allen Arbeiten fanden sich ausreichend Sitzmöglichkeiten sowie Boulebahnen und Tischtennisplatten wieder. Alles Wünsche, die bereits bei der ersten Bürgerversammlung geäußert wurden.

 
„Ab durch die Hecke“ lautete zum Beispiel der Titel einer Projektarbeit, die verschiedene Bereiche vorsah und diese durch Hecken trennte. Neben dem Multifunktionsbereich waren auch gesonderte Bereiche für Senioren, Eltern, Kinder sowie für die Jugend und ein Bereich für alle gemeinsam angedacht. Ein kleines Heckenlabyrinth und Dachplatanen rundeten dabei den optischen Eindruck ab. Eine andere Projektarbeit unterteilte den Park in Bewegungs- und Ruhebereiche. Wobei der Bewegungsbereich kreisförmig und nach Schwierigkeitsgrad der Bewegung angelegt war. So fanden sich im Innenbereich Bewegungsangebote für Kleinkinder, wohingegen der äußere Ring ein Bewegungsparcours für Erwachsene darstellte. Aber auch das Projekt „Neuer Schwung für Geeste“, welches mit einer zentralen Lauf- und Sichtachse sowie einem geschwungenen Weg als Gegenspieler zur Achse arbeitete, trennte die Nutzungsbereiche durch die Wegeführung in „Spiel + Spaß“, „Ruhezone + Liegewiese“ „Sport + Aktivität“ sowie „Kommunikation“. Ebenso die Arbeit „Insel-Park“. Hier hatten die Studierenden den Park in thematische Inseln unterteilt. Berücksichtigt wurden der Kleinkinder- und Spielbereich sowie ein Bewegungsbereich, Kletterbereich und Grillbereich.

 

Die Teilnehmer zeigten sich sehr beeindruckt von den unterschiedlichen Nutzungsvorschlägen und den Präsentationen der Studenten und Studentinnen. Bernd Kramer, Sprecher der Steuerungsgruppe „Wir sind Dalum – Neuer Kamp“ und Erster Gemeinderat Hans Hanenkamp, bedankten sich bei den Studierenden für die beeindruckenden Präsentationen. In den kommenden Wochen werden eine Arbeitsgruppe und die Gemeindeverwaltung sich ausführlich mit den unterschiedlichen Vorschlägen beschäftigen und einen möglichen finalen Entwurf fassen.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG)