Das Emsland blüht auf

Gärten und Parks laden zum Verweilen ein

Wenn die Frühlingssonne vom Himmel lacht, dann erwacht die Natur zu neuem Leben. Überall im Emsland beginnen jetzt Blumen zu blühen, Knospen zu sprießen und Kräuter ihren Duft zu verströmen. Dieses Schauspiel lässt sich besonders schön in den verschiedenen Gärten und Parks erleben, die mit Blumenbeeten, Bibelpflanzen und Heilkräutern zum Entdecken und Entspannen einladen.
 

Schon von weitem weisen den Gästen alte Fahrräder den Weg in Richtung des versteckt am Waldrand liegenden Kräuterhofes in Bramhar. Bei einem Spaziergang über den Hof ist einiges zu entdecken: antike Haushaltsgeräte in der sogenannten Kräuterküche, einen Kräutergarten, der viele heimische Küchen und Heilkräuter beheimatet und viele kleine liebevolle dekorierte Beete.

 

Im Papenburger Stadtpark lässt es sich wahrlich gut aushalten: Nur einen Katzensprung vom Hauptkanal entfernt, warten hier üppige grüne Wiesen, die für eine Pause wie gemacht sind. Auf dem Gelände fand 2014 die Landesgartenschau statt, aber auch heute noch bezaubert der Stadtpark mit liebevoll angelegten Beeten und Kunstobjekten. Ein postkartenreifes Motiv sind die ausgedehnten Wasserlandschaften mit Meyers Mühle im Hintergrund.

 

Das Buch der Bücher lebt im Bibelgarten in Werlte auf. Im Schöpfungsgarten erwartet Besucher die ganze Pracht der Natur: blühende Blumen, üppige Büsche. Wie die Israeliten irren Gäste in der „Wüste“ durchs Labyrinth und erleben im Ackergarten die Früchte der Arbeit wie Getreide und Wein. Das „verheißene Land“ ist eine kleine Oase mit plätscherndem Wasser. Die gemütliche Laube lädt zur Besinnung ein, ebenso wie der Garten der Begegnung im Zentrum.

 

Pflanzen aus der Heiligen Schrift finden sich auch im Garten des Nazareners in Twist. Die Anlage ist nach dem Vorbild mittelalterlicher Klostergärten gestaltet und in vier Quartiere unterteilt. Während im vorderen Teil des Gartens biblische Gewächse die Besucher in das antike Palästina versetzen, begegnen ihnen im hinteren Teil Pflanzen, die eine wichtige Rolle in der Klostermedizin spielten. Direkt nebenan befindet sich Käthes Bauerngarten. Der nach Martin Luthers Frau Katharina von Bora benannte Garten beherbergt bunt blühende Stauden, die Blumen für den Altarschmuck bereitstellen.

 

Eine natürliche Apotheke ist der Heilkräutergarten in Emsbüren. Neben den historischen Gebäuden des Freilichtmuseums Heimathof wachsen über 200 Blumen, Kräuter und Sträucher, die über eine heilende Wirkung verfügen. Die Pflanzen sind nach „Krankheitsgebieten“ unterteilt, sodass Besucher auf einen Blick sehen, welche Gewächse Herzbeschwerden lindern, die Verdauung anregen oder die Nerven beruhigen – aber nicht nur das: Gäste sind auch dazu eingeladen, die Pflanzen durch Fühlen und Riechen mit allen Sinnen zu erleben.

 

Informationen zu diesen und weiteren Gärten finden sich auf der Interseite der Emsland Tourismus GmbH unter www.emsland.com.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Emsland Touristik)