Die Reformation im Emsland und der Grafschaft Bentheim

Ausstellungseröffnung am 07. März im Rathausfoyer

 

Am 07. März wird um 18 Uhr im Rathausfoyer der Gemeinde Geeste die Ausstellung „Die Reformation im Emsland und der Grafschaft Bentheim“ eröffnet. Zur Eröffnung werden sowohl Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen und Pastor Thorsten Jacobs von der Ev.-luth. Kirchengemeinde Dalum über die Ausstellung an sich und zum Thema „Reformation“ vortragen. Alle Interessierten sind eingeladen, an der Ausstellungseröffnung teilzunehmen.

 

In 17 Stationen schildert die Ausstellung „Die Reformation im Emsland und der Grafschaft Bentheim“ die Entwicklung vom Thesenanschlag Luthers bis zur heutigen Situation der Kirchen im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Den Ausgangspunkt bilden die verschiedenen Territorien, denn in der Grafschaft Bentheim, im münsterischen Emsland und in der Grafschaft Lingen verlief die Reformation aufgrund der komplizierten staatlichen Aufteilung der Region ganz unterschiedlich.

 

Gemäß dem Grundsatz „cuius regio ejus religio“ (wer das Land regiert bestimmt die Religion) wechselte mit der Landesherrschaft häufig auch die Konfession – etwa von der lutherischen Richtung zum Calvinismus oder vom Calvinismus zum katholischen Glauben (Gegenreformation). Und nicht immer folgten die Untertanen in Glaubenssachen ihrem Landesherrn.

 

Anhand der unterschiedlichen Glaubensgrundsätze und aussagekräftiger Beispiele macht die Ausstellung deutlich, wie sich die Reformation auf die Region, auf die Kirchen und Gemeinden, aber auch auf jeden Einzelnen auswirkte. Dargestellt wird der Weg von der Reformationszeit bis zur heutigen konfessionellen Vielfalt der Region mit ihren vielen ökumenischen Ansätzen.

 

Die Wanderausstellung wird bis zum 24. März im Rathaus und anschließend in weiteren Gemeinden des Emslandes und der Grafschaft Bentheim zu sehen sein.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Emslandmuseum Lingen)