Erster Spatenstich bei Coppenrath

Neubau einer Kommissionierungshalle beginnt

„Die neue Kommissionierungshalle ist bereits jetzt zu klein“, bringt es Geschäftsführer Andreas Coppenrath auf den Punkt, als er den Bau einer neuen Multifunktionshalle am Standort Groß Hesepe vorstellt.
 
Aktuell werden viele Produkte noch ausgelagert, doch mit dem Neubau steht zukünftig eine weitere Lagerfläche zur Verfügung. In einer Größe von 2.000 qm Grundfläche in Form eines Blocklagers und einer Erweiterung der vorhandenen, um eine weitere Kommissionierungshalle. In dem neuen Hallenabschnitt wird die auszuliefernde Ware zur Abholung dann zwischengelagert.
 
„Wir müssen unsere Flexibilität erhalten, um die Kundenwünsche zu erfüllen und unser derzeitiges Lager platzt jetzt schon aus allen Nähten. Um für unsere Kunden ein riesen Volumen an Saisonware wie Spekulatius vorzuhalten benötigen wir daher weitere Lagerflächen“, berichtet Coppenrath. Für gute Zusammenarbeit sowie kurze und einfache Wege lobt Coppenrath die Gemeinde Geeste.
 
„Wir unterstützen gerne“, freut sich Bürgermeister Helmut Höke über das Lob und über das Standortbekenntnis. „Das Unternehmen ist nicht nur die Visitenkarte von Groß Hesepe, es ist ein wesentlicher Teil der Gemeinde Geeste. Hier werden Ideen und Baupläne entwickelt, damit die unternehmerische Entwicklung weitergeht“, so Höke.
 

Im hinteren Bereich des Neubaus wird ein zweigeschossiger Gebäudetrakt integriert, in dem die Produktentwicklung und das Labor zukünftig untergebracht werden. Die Dachfläche wird für die Nutzung einer Photovoltaikanlage für die Eigenstromversorgung vorgehalten. Multifunktionalität in der neuen Halle wird dadurch erzielt, dass zum einen ein unmittelbarer Anschluss an die vorhandene Kommissionierungshalle erfolgt, zum anderen aber auch durch einen Verbindungsgang die direkte Anbindung zur Produktionshalle hin erreicht wird.

 
Die Investitionssumme wird voraussichtlich bei 1,5 Millionen Euro liegen und beinhaltet auch zusätzliche Flächen für Mitarbeiter- und Kundenparkplätze. Die Planung für das Projekt hat das Unternehmen Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH Emsland aus Meppen übernommen. Die Arbeiten am Bau werden ausschließlich von regionalen Unternehmen ausgeführt. „Das zählt zu den Stärken der Region: Unternehmen, die andere Unternehmen aus der Region beauftragen und dadurch das Geld im Emsland halten“, freute sich Höke über die Nachricht und bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG)