Gehölzpflegemaßnahmen in der Gemeinde Geeste

 

In der Gemeinde Geeste befinden sich verschiedene Windschutz- und Wallheckenanlagen. Von Zeit zu Zeit sind Pflegehiebe, das sogenannte „auf den Stock setzen“ erforderlich.

 

„Das auf den Stock setzen sollte etwa alle 15 bis 20 Jahre erfolgen“, berichtet Bauhofleiter Burkhard Braun. „Dabei werden die Gehölze bis auf den Stock zurückgeschnitten und zum Stockausschlag gezwungen, um die Hecke dicht zu halten“, berichtet Braun weiter. Auch werden nicht komplette Windschutze auf einmal, sondern immer in Teilbereichen auf den Stock gesetzt, damit typi-sche Heckenbewohner andere Abschnitte weiterbesiedeln können.

 

Größere Bäume, und hier insbesondere die Eichen, werden in Abständen von etwa 20 Metern bis 40 Metern zur Wahrung des Landschaftsbildes stehen gelassen. Das sogenannte Kopfholz soll soweit möglich in der Hecke belassen werden, um Nistplätze zu schaffen und den Wiederaustrieb vor Wildverbiss zu schützen. Zuviel Kopfholz jedoch behindert den Stockausschlag und sollte geschreddert werden.

 

Das auf den Stock setzen ist von Zeit zu Zeit erforderlich, weil die Gehölze im Alter keinen ausreichenden Windschutz mehr bieten und ältere Gehölze im unteren Bereich verkahlen. Die Äste bei älteren Gehölzen werden brüchig. Die Gehölze verdrängen sich in alten Hecken gegenseitig, dies führt dann zur Verkahlung der Windschutz- bzw. Heckenanlagen.

 

In den vergangenen zwei Jahren wurden verschiedene Windschutzstreifen auf den Stock gesetzt. Durch den Planungs- und Bauausschuss wurden am 12. September die gepflegten Windschutz- und Wallhecken besichtigt. Dabei konnten die Aus-schussmitglieder eine sehr gute Entwicklung begutachten.

 

Das Programm wird in den nächsten Jahren kontinuierlich fortgesetzt.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Fotolia_Smileus)