innogy-Klimaschutzpreis für zwei Initiativen aus Geeste

Erstmalig wird ein Unternehmen ausgezeichnet

Über die Auszeichnung mit dem innogy-Klimaschutzpreis freuten sich in diesem Jahr gleich zwei Preisträger. Erstmalig erhielt in der Gemeinde Geeste dabei ein Unternehmen den Klimaschutzpreis.

 

Die Firma Coppenrath Feingebäck in Groß Hesepe legt einen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit. Neben energetischen Modernisierungsmaßnahmen und der Sensibilisierung der Mitarbeiter setzt das Unternehmen auch im Verpackungsbereich auf Nachhaltigkeit – so werden statt Kunststoffblistern umweltfreundlichere Papierförmchen und recyceltes Papier verwendet. Das Unternehmen Coppenrath war eines der Ersten, welches die Kunststoffblister gegen Pappe, die nicht geklebt, sondern gesteckt wird, getauscht hat, verriet ein Unternehmensvertreter bei der Preisverleihung und bedankte sich bei den Preisgebern für die Anerkennung.

 

Auch der Sportverein Dalum hat ein neues Umkleidegebäude mit Gymnastikraum errichtet und dabei effektiv Energie gespart. Das Gebäude ist mit einer wirksamen Dämmung und innovativer Technik zum intelligenten Heizen und Lüften ausgestattet. Die eingebaute Lüftungsanlage be- und entlüftet alle Räume und nutzt im Winter die abgeführte Warmluft zum Erwärmen der zugeführten Kalt- und Frischluft. Der erste Vorsitzende des SV Dalum, Hermann-Josef Schulten bedankte sich im Namen des Vereins und seiner Mitglieder bei dem Unternehmen innogy und nannte den Klimaschutzpreis eine tolle Idee. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen wie innogy solch einen Preis auslobt, betont Schulten und freute sich sichtlich über die Auszeichnung.

 

Für das Umweltschutz Engagement der beiden Initiativen, werden diese mit dem Klimaschutzpreis der innogy ausgezeichnet. Der Sportverein Dalum wird mit einem Preisgeld in Höhe von 800 Euro belohnt und die Firma Coppenrath Feingebäck erhält ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro.

 

Anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz hat eine Jury, bestehend aus dem Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde Geeste, die Gewinner bestimmt. Der Klimaschutzpreis der innogy wurde von Bürgermeister Helmut Höke gemeinsam mit innogy-Kommunalbetreuer Hermann-Josef Jansen verliehen. „Jede Initiative für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Gerade das ehrenamtliche Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns die Möglichkeit der Auszeichnung“, sagt Jansen. Auch Nils Stenzel-Niers, Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses, betonte, wie wichtig Klima, Umwelt und Ehrenamt sind und zeigte sich ebenfalls erfreut, dass so wie im letzten Jahr auch in diesem Jahr zwei Preise vergeben werden konnten.

 

Der Klimaschutzpreis der innogy wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Nähere Informationen unter www.innogy.com/klimaschutzpreis.

 


 

 

(Fotos v.o.n.u.: Gemeinde Geeste, GG, GG)