Pilotprojekt „Geeste Mobil“ zieht Zwischenbilanz

 

Der Malteser Hilfsdienst und die Freiwilligenagentur Geeste haben im vergangenen Jahr, gemeinsam mit weiteren Partnerinnen und Partnern, modellhaft in der Gemeinde Geeste einen Fahr- und Begleitdienst aufgebaut. Dabei handelt es sich um ein Nischenangebot, das auch auf andere Kommunen übertragbar ist, und somit auch Pilotcharakter für den Landkreis Emsland besitzt. Koordinatorin Britta Glasker zieht nun Bilanz.

 

„Durch das Projekt „Geeste Mobil“ sollen weniger mobile Bürgerinnen und Bürger beispielsweise zu Arztterminen begleitet werden. Nutzer können ältere Menschen oder Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sein“, beschreibt Glasker das Projekt. Insgesamt hat das Geeste Mobil im vergangenen Jahr 512 Fahrten unternommen. Hauptsächlich fuhren die ehrenamtlichen Fahrer die Fahrgäste innerhalb des Gemeindegebiets aber auch mal nach Meppen und Lingen. „Es gab auch Fahrten nach Haselünne, Nordhorn oder Emsbüren. Dabei hat es sich ausschließlich um Facharztbesuche gehandelt“, verrät Glasker und ergänzt, dass der Besuch beim Arzt ein häufiger Fahrtgrund sei. Aber auch Einkaufen, Marktbesuch oder Freizeitfahrten, wie ein Kinobesuch oder die Teilnahme am Witwenstammtisch in der Gemeinde Geeste, sind Fahrtgründe.

 

Aktuell sind zehn ehrenamtliche Fahrer im Geeste Mobil unterwegs. Um das Projekt auch weiterhin erfolgreich durchzuführen werden immer Ehrenamtliche für den Fahrdienst gesucht. Interessierte Fahrer und Fahrerinnen können sich im Koordinationsbüro melden.

 

„Abhängig von der Nachfrage und den gewünschten Zielen sind auch regelmäßige Fahrten zu festen Terminen möglich“, informiert die Koordinatorin. Das Koordinationsbüro befindet sich im Rathaus und ist am Dienstag und Donnerstag jeweils zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr besetzt. Britta Glasker ist unter der Telefonnummer 05937 / 69183 oder per E-Mail an geeste.mobil@malteser.org erreichbar und wird nach Absprache eine ehrenamtliche Begleitung vermitteln.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Malteser)