Rückbau der Bohrschlammgrube Erika beendet

 

Von einer Baustelle ist an der Straße „Am Wasserwerk“ in Geeste mittlerweile nichts mehr zu sehen. ENGIE E&P Deutschland hat vor Ort den Rückbau der Bohrschlammgrube Erika abgeschlossen. Eine 38.800 Quadratmeter große Ackerfläche ist geblieben.

 

„Wir sind mit dem Projekt sehr zufrieden und konnten alle Aktivitäten nach Plan umsetzen“, erklärt Reiko Simoneit, Bereichsleiter Rückbau bei ENGIE E&P Deutschland. Bereits im Oktober 2015 hatten Facharbeiter die Baustelle eröffnet und die angrenzende Straße vollständig erneuert. Über diese Zuwegung fuhren in den folgenden Monaten täglich bis zu 30 LKWs zur und von der Baustelle an der Autobahn A31. Ein Spezialunternehmen räumte die Schlammgrube vollständig aus und entsorgte die Schlämme fachgerecht. Der Sanierungserfolg wurde für die einzelnen Arbeitsabschnitte auch durch Laboranalysen nachgewiesen. Im Anschluss verfüllte das Team die so entstandene, etwa einen Meter tiefe, Grube mit zertifiziertem Sand und Mutterboden.

 

Die Aushubarbeiten, die Entsorgung sowie die Rekultivierung des Standortes der ehemaligen Bohrschlammgrube Erika fanden unter fortwährender gutachterlicher Begleitung statt. Insgesamt hat das Projektteam mehr als 100.000 Kubikmeter an Material abgetragen. Die Rückbaukosten lagen bei mehreren Millionen Euro. „Dankbar bin ich vor allem für die gute Zusammenarbeit mit allen Behörden und den tollen Kontakt mit unseren Nachbarn in Geeste“, meint Simoneit im Rückblick auf das Projekt.

 

Ein wenig Arbeit bleibt für die ENGIE-Kollegen noch zu tun. Mindestens zwei Jahre werden sie vor Ort noch Grundwasserproben nehmen. Ihre Ergebnisse berichten sie an die zuständige Aufsichtsbehörde: das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Auch das nächste größere Rückbauprojekt wird schon vorbereitet. Im Sommer 2018 soll die Auskofferung der Bohrschlammgrube Rühlermoor in Meppen beginnen.

 

 

 

(Fotos v.o.n.u.: ENGIE E&P Deutschland GmbH, ENGIE E&P Deutschland GmbH)