Vogelgrippeverdacht in Gersten bestätigt

Teile der Gemeinde Geeste im Beobachtungsgebiet

Wie der Landkreis Emsland in einer Pressemitteilung erklärte, hat sich der Verdacht auf Vogelgrippe in einem Gänsebstand der Gemeinde Gersten bestätigt.

 

In einem Radius von 3 km um den Ausbruchsbetrieb wird ein Sperrbezirk und im Radius von 10 km ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet ist jeglicher Transport von lebendem Geflügel und von Eiern verboten. Daneben werden epidemiologische Ermittlungen vorgenommen, um die Ursache sowie weitere Kontaktbetriebe festzustellen. Tritt 21 Tage nach der Reinigung des betroffenen Betriebs kein neuer Fall auf, kann der Sperrbezirk aufgehoben werden. Das Gebiet wird dann Teil des Beobachtungsgebietes, das frühestens nach 30 Tagen aufgehoben werden kann. Zum Beobachtungsgebiet zählt auch ein Teilbereich von Bramhar. Die betroffenen Gebiete sind mit Schildern gekennzeichnet.

 

Die aktuell angeordnete Aufstallungspflicht, die der Landkreis Emsland Mitte November 2016 angewiesen hatte, bleibt weiterhin bestehen. Nähere Angaben hierzu und weitere Informationen zur Geflügelgrippe sind auf der Internetseite des Landkreises Emsland unter www.emsland.de nachzulesen.

 

Im Landkreis Emsland war zuletzt im Juli 2015 die hochpathogene Form der Vogelgrippe in einem Bestand mit Legehennen in Herzlake festgestellt worden.

 

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Gemeinde Geeste, k.A.)