Antoniusstraße in Geeste ausgebaut 

Neuer Treffpunkt entstanden

Nachdem der erste Teil der Antoniusstraße im Bereich der Grundschule im Ortsteil Geeste bereits 2015 saniert wurde, konnten nun im Rahmen der Dorfentwicklung die Arbeiten am zweiten Abschnitt abgeschlossen werden. Dabei wurde nicht nur die Straße saniert, sondern auch ein neuer Rastplatz und ein Baumlehrpfad errichtet.

  

Der neue Baumlehrpfad besteht auch 13 verschiedenen Bäumen, die entlang der Antoniusstraße gepflanzt wurden. Kleine Tafeln informieren, um was für einen Baum es sich handelt und welche Besonderheiten dieser verbirgt. Beim Rastplatz sticht die neue Hütte hervor. Zusätzlich gibt es weitere Pausenbänke vor der Hütte sowie Haltebügel für Fahrräder und Ladeboxen für E-Bikes. Ein Infokasten, ein Fahnenmast und Mülleimer gehören ebenso zum Rastplatz dazu.

  

„Durch die Dorfentwicklung sollen Impulse für eine zukunftsorientierte Entfaltung und einer attraktiveren Umgebung des Dorfes gegeben werden. Im Rahmen dieser Maßnahmen, der Erneuerung der Antoniusstraße, ist dieses gelungen“ so Arbeitskreisvorsitzender Norbert Gebken. Vor über zehn Jahren wurde Geeste in das Dorferneuerungsprogram aufgenommen. Seither hat es 26 Sitzungen des Arbeitskreises gegeben und viele lohnende Projekte konnten umgesetzt werden.

  

„Die Antoniusstraße ist eine wichtige Achse vom Ortskern zu den Neubaugebieten Steinbree und Kottbree. Sie stellt zudem ein wichtiges Puzzleteil im Zuge der Dorfentwicklung dar.“ so Bürgermeister Helmut Höke und verrät, dass die Straße „Am Kottenkamp“ das nächste und auch letzte Projekt der Dorfentwicklung wird.

  

Das Land Niedersachsen hat nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) 63 % der Kosten dieser Dorferneuerungsmaßnahme übernommen. Die Gesamtinvestition dieser Maßnahme liegt bei rund 420.000 Euro und bleibt damit unter dem Kostenrahmen. Darin enthalten sind neben Rastplatz und Baumlehrpfad auch die Sanierung der Straße. So konnte durch den Wegfall des Radweges mehr Platz zum Versickern von Regenwasser geschaffen und damit die Entwässerung optimiert werden. Die Fahrbahnbreite beträgt 4,5 Meter und es ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h-Zone errichtet worden, berichtet Maximilian Westing, stellvertretender Fachbereichsleiter Planen und Bauen. Insgesamt wurden 680 Meter Tiefbordanlage und 55 Meter Rundbordanlagen verbraucht. Die Pflasterfläche misst 1.850 m² und die Asphaltfläche 190 m². Aber auch 850 m² Rasen wurde ausgesät und 175 m² bepflanzt.

  

„Zu Beginn waren einige Anlieger skeptisch, was den Rückbau des Fuß- und Radweges betraf, aber nach einigen Wochen wird die neue Antoniusstraße nun als gut befunden“, berichtet Kathrin Lammers, stellvertretende Bürgermeisterin und ergänzt, dass die Sanierungsmaßnahmen eine optisch ansprechende Straße hervorgebracht haben.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG)