Archäologische Funde im „Steinbree“

 

Bereits 2017 sind umfangreiche archäologische Untersuchungen im Baugebiet „Steinbree“ in Geeste vorgenommen worden. Bei den jüngsten archäologischen Untersuchungen für den Bereich eines Regenrückhaltebeckens und einer Straße konnten nun weitere Bodendenkmale freigelegt und dokumentiert werden. So wurden zum Beispiel Reste einer ca. 2.800 Jahre alten Urne geborgen. In diesem, bisher noch nicht untersuchten Bereich, wurden daraufhin Voruntersuchungen veranlasst, denn es wurden weitere archäologische Funde vermutet. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen und es konnten keine weiteren archäologisch relevanten Befunde getätigt werden.

  

Der Ortsteil Geeste gehört zu den ältesten Siedlungsplätzen im Emsland. Bei der Erschließung von Baugebieten in Geeste sind in der Vergangenheit bereits Funde aus mehreren Jahrtausenden gemacht worden. Im Januar 2015 wurde bereits eine Erkundung und Erfassung von archäologischen Stätten in einem 2,5 ha umfassenden geplanten Neubaugebiet südlich vom Steinbree durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt 55 Befunde als archäologisch relevant angesprochen. Schon bei den ersten Untersuchungen wurde ein Gräberfeld mit weiteren Kreisgräben und Urnenfunden vermutet. Bei den Untersuchungen 2017 wurde unter anderem auch ein beinahe vollständig erhaltender Keramiktopf, der in einer Grube auf einer größeren Scherbe stand, mit der Öffnung nach unten, gefunden. Eine erste Datierung der geborgenen Keramik deutet auf die ältere Eisenzeit hin.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Emsland Archäologie Museum)