Ausbau der Wirtschaftswege Lehmkuhl und Dalän beendet

 

Der Ausbau des Wirtschaftswegs Lehmkuhl / Dalän im Ortsteil Groß Hesepe ist nun vollständig beendet. Bürgermeister Helmut Höke bezeichnete das Projekt als gut gelungen und gemeinsam mit Vertretern des Rates, vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL), der Firma Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG und dem Planungsbüro Stelzer GmbH überzeugte er sich vor Ort vom Ergebnis.

 

Der Wirtschaftsweg ist nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für Touristen eine wichtige Verbindung, denn neben den örtlichen Themenrouten führen auch Emsradweg und Emsland-Route entlang des ausgebauten Weges. „Wir möchten gerne, dass Fahrradtouristen auch unsere Dorfmitten besuchen, daher ist der neue Anschluss an die Ortsmitte sinnvoll“, berichtet Höke.

 

Anfang Juni 2017 hat die Gemeinde Geeste die Information erhalten, dass die Maßnahme im Nachrückverfahren in das Förderprogramm „Ländlicher Wegebau“ nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderungen der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) aufgenommen wurde. „Auf Grund des sehr knappen Zeitfensters war das schon ein recht sportliches Programm“, bezeichnet Höke die Umsetzung der Maßnahme und zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis.

 
„Der Wirtschaftsweg wurde auf einer Länge von ungefähr 3,5 km erneuert. Das Straßenniveau wurde etwas angehoben und die Seitenräume beidseitig mit etwa 75 cm breiten Banketten befestigt“, erklärt Birgit Schulte, stellvertretende Fachbereichsleiterin „Planen und Bauen“ von der Gemeinde Geeste. Als Kompensationsmaßnahme für die Teilversiegelung des Seitenraums wurden im Zuge der Baumaßnahme 34 Stieleichen gepflanzt.

 

Der Einmündungsbereich zur L 48 wurde verbreitert. Bei der Überprüfung der Brücken wurde ein hoher Sanierungsbedarf durch ein Ingenieurbüro festgestellt. Wegen der hohen Sanierungskosten, der laufenden Unterhaltung und turnusmäßigen Prüfungen für Brückenbauwerke, wurde ein Abriss der Brücken und Neubau von Durchlassbauwerken als wirtschaftlichste Lösung ermittelt. Ferner wurde ein bestehendes Durchlassbauwerk erneuert.

 

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 490.000 € und liegen damit deutlich unterhalb der Kostenschätzung. 53% der förderfähigen Kosten werden dabei durch die Förderung des ArLs abgedeckt, die restlichen Ausgaben werden durch Anlieger und der Gemeinde Geeste getragen. „Dies ist bereits die zweite Maßnahme hintereinander, die wir in der Gemeinde Geeste durchziehen konnten“, berichtet Thomas Kerkhoff vom ArL und verrät, dass noch eine weitere Maßnahme gefördert wird.

 

Für die angenehme Zusammenarbeit mit der Gemeinde Geeste und dem ausführenden Bauunternehmen bedankte sich Mona Funke vom Planungsbüro Stelzer GmbH. Ebenfalls dankte Timo Ohrt von der Firma Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG für eine gute Zusammenarbeit.

 

Ratsherr Ansgar Tappel bedankte sich für die neue Straße, aber auch bei den betroffenen Landwirten und Grundeigentümern, die während der Bauarbeiten Behinderungen und Umwege in Kauf nehmen mussten. Nun sei der Weg aber breit genug, um ein Miteinander von Landwirtschaft und Tourismus reibungslos umsetzen zu können, so Tappel.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG)