Buchweizenblütenfest im Emsland Moormuseum mit Ausstellerrekord

 

Am vergangenen Wochenende hat der Heimatverein Geeste im Emsland Moormuseum sein traditionelles Buchweizenblütenfest gefeiert. Mit insgesamt 38 Ausstellern war das Angebot so groß wie noch nie. Einen hohen Andrang erlebte auch die Feldbahn.

 

Neben den vielen Ausstellern, die Kunsthandwerk, Bücher, Blumen, Schmuck oder auch die eine oder andere Leckerei präsentierten gab es auch viel altes Handwerk zu entdecken. Vom Flachsspinnen, über die Herstellung von Sauerkraut, das Wäsche waschen in alten Waschzubern, klöppeln oder spinnen und sogar die Herstellung von Holzschuhen gab es viel zu entdecken.

Der Heimatverein Geeste sorgte mit traditionellen Buchweizenpfannkuchen, klassischer Bratwurst und einem umfangreichen Kuchenbuffet für das leibliche Wohl der Besucher. Auch frisch gebackenes Brot mit Buchweizen zogen die Mitglieder des Heimatvereins regelmäßig aus dem Holzofen und stellten es zur Verkostung bereit. Für die jüngsten Besucher stellte der Heimatverein eine Hüpfburg und ein Glücksrad zur Verfügung. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band Studio 7 aus Geeste.

 

Um 12 Uhr begrüßte Bürgermeister Helmut Höke offiziell die vielen Gäste und freute sich, dass so viele Besucher den Weg zum Buchweizenblütenfest in das Emsland Moormuseum gefunden hatten. Er dankte dem Organisationsteam für die Vorbereitungen und die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. „Ohne die vielen Helferinnen und Helfer, vom Heimatverein, vom Moormuseum und auch von der Feuerwehr, wäre die heutige Veranstaltung nicht möglich. Dafür gebührt hohe Anerkennung und nochmals herzlichen Dank“, so Höke.

 

Eine hohe Nachfrage erlebte die Feldbahn des Emsland Moormuseums, die ab dieser Saison auf einer teilweisen neuen Strecke unterwegs ist. Die Karten für die stündlichen Fahrten waren bereits gegen Mittag weitestgehend vergriffen. Gemütlich startete die Fahrt mit der Feldbahn und führte entlang der Schweine- und Schafwiesen. Die Tiere ließen sich bei den sommerlichen Temperaturen jedoch nicht von der Bahn aus der Ruhe bringen und blieben in ihren schattigen Plätzchen oder in den Wasserlöchern liegen. Wackelig fuhr die Bahn bis an das andere Ende des Moormuseums, entlang an Heideflächen und Seen und zurück an der großen Museumshalle, die unter anderem den Tiefpflug „Mammut“ beherbergt. 

  


 

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG, GG, GG, GG, GG, GG, GG, GG, GG, GG, GG, GG)