Dorferneuerung Geeste um ein Projekt reicher

Umfeldgestaltung Gusbergstraße gelungen

Mit der Neugestaltung des Umfeldes an der Gusbergstraße, in Höhe der Sportplätze, konnte in Geeste nun ein weiteres Projekt der Dorferneuerung abgeschlossen werden. Zur offiziellen Eröffnung begrüßte Bürgermeister Helmut Höke Vertreter aus Rat und Verwaltung sowie dem Arbeitskreis Dorferneuerung und der beteiligten Firmen, dem Sportverein des SV DJK Geeste und Sylvia Backers vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL). Das ArL hat mit rund 125.000 € die Maßnahme unterstützt. Die Gesamtkosten belaufen sich aktuell auf 213.000 €, das heißt der Eigenanteil der Gemeinde Geeste liegt somit bei 88.000 €.

 
Zuerst lies Bürgermeister Höke die Maßnahmen, die bisher im Rahmen der Dorferneuerung umgesetzt werden konnten, Revue passieren. Dazu zählten die dorftypische Umgestaltung der Antoniusstraße, das Aufstellen von Ortsbegrüßungsschildern, Umfeldgestaltung der St. Antonius Kirche und des Heimathauses sowie Bau einer Remise und Aufwertung des Denkmals an der Meisenstraße, aber auch der Bau eines Soccerfeldes gehört zu den bereits umgesetzten Projekten. Bei den Maßnahmen handelt es sich um eine Bündelung aus verkehrssichernden und –verbessernden Plänen aber auch gestalterischen Projekten zur Stärkung der Ortsmitte und zur Verbindung der verschiedenen im Ortskern vorhandenen zentralen Bereiche.

 
Auch die Umsetzung dieser Maßnahme erfüllt diese Kriterien. „Die Gestaltung der Fläche vor den Sportplätzen kommt dem ganzen Ortsteil zu Gute“, berichtet Norbert Gebken, Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung und berichtet, dass die Rückmeldungen, die er bisher zu diesem Projekt erhalten hat, durchweg positiv seien. Weiterhin weist der Vorsitzende darauf hin, dass bis 2021 Gelegenheit besteht weitere Projekte umzusetzen.

 
„Nachdem der erste Förderantrag 2018 nicht erfolgreich gewesen ist, wurde die Maßnahme in optimierter Form erneut beantragt und genehmigt“, berichtet Bürgermeister Höke und bedankt sich zugleich bei den beteiligten Unternehmen für die gute Zusammenarbeit.

 
Es wurden zwei einseitige Verkehrsberuhigungen im Bereich der Fahrbahn als niedrige Pflanzbeete eingebaut. Der Radweg wurde in Höhe der Kabinenausgänge vom Gebäude weg, weiter an die Straße verlegt und an der nordöstlichen Gebäudeecke schwenkt der Radweg von der Fahrbahn weg zum Zaun des Sportplatzes. So konnten 17 neue Parkplätze entstehen. In diesem Bereich wurde zusätzlich die Entwässerungssituation deutlich verbessert. Zudem wurde in Teilbereichen eine neue Hecke angelegt und weitere Bäume gepflanzt. Überzeugt von der Umsetzung zeigte sich Stephan Grewe, stellvertretender Fachbereichsleiter Planen und Bauen: „Die Maßnahme wurde von der Ingenieurgesellschaft Rücken und Partner aus Meppen geplant und von der Firma Lüske aus Haselünne umgesetzt.“

 
Ebenfalls zählte die Errichtung einer barrierefreien Sanitäranlage zu diesem Projekt. Dafür wurde im Vereinsheim ein Teilbereich abgegrenzt, in dem ein öffentliches WC eingerichtet wurde. Die Anlage verfügt zudem über ein Verriegelungssystem, welches den Zugang ausschließlich tagsüber ermöglicht. Trockenbau- und Tischlerarbeiten übernahm die Tischlerei Alois Schülting aus Geeste, um die Fliesen kümmerte sich die Fliesen Schütte GmbH aus Hüven und für Elektor-, Lüftung- und Sanitärarbeiten konnte das Unternehmen Konken aus Werpeloh engagiert werden. Die Malerarbeiten übernahm die Boden und Wand GmbH aus Wietmarschen-Lohne.

 
Weiterhin wurden Sitzmöglichkeiten geschaffen, so dass ein Rastplatz und Treffpunkt entstanden ist. „Diese weichen Faktoren, wie der Rastplatz und eine öffentlich zugängliche WC-Anlage, sind ein wichtiger Aspekt, auch für Touristen“, berichtet Sylvia Backers. Backers bemerkt zugleich die deutliche optische Aufwertung sowie die zusätzliche Verkehrssicherheit an dieser Stelle. Dem stimmte Thorsten Kotte, 1. Vorsitzender des SV DJK Geeste e.V. zu und macht auf das funktionierende Vereinsleben in Geeste aufmerksam, denn sowohl Mitglieder des Sportvereins als auch der Geschichtswerkstatt Geeste haben zusammen in Eigenleistung das alte Pflaster des Radweges aufgenommen.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG)