Erdölfeld Bramberge fit für die Zukunft

Erneuerung der Obertageanlage fast abgeschlossen 

In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen Neptune Energy den Standort am Erdölfeld Bramberge in der Gemeinde Geeste für 15 Millionen Euro modernisiert. Nun fand mit Vertretern aus Verwaltung und Politik ein Besichtigungstermin statt.

  

Nach monatelanger Planung haben Fachunternehmen zunächst die Baustelle eingerichtet, einen Hochtank demontiert und Fundamente für zwei neue Tanks gegossen. Im Anschluss erfolgte der Neubau von zwei Edelstahltanks für Rohöl und Lagerstättenwasser. Zudem stand die Modernisierung weiterer Anlagenteile, wie zum Beispiel einer Kälteanlage, auf dem Programm. Jetzt steht eine insgesamt kleinere Anlage auf dem Betriebsplatz. „Wir haben hier Anlagen nach dem neusten Stand der Technik errichtet, um vor Ort noch viele Jahre sicher heimisches Erdöl fördern zu können“, erklärt Andreas Scheck, Geschäftsführer von Neptune Energy in Deutschland.

  

Das nächste Projekt zur Verbesserung der Energieeffizienz des Standortes hat der Betrieb bereits geplant. Im Herbst 2022 werden Fachleute vor Ort ein viertes Blockheizkraftwerk installieren, um das mitgeförderte Erdölbegleitgas so effizient wie möglich zu nutzen. Damit wird vor Ort der Zukauf von Strom vermieden und teilweise kann auch Energie in das öffentliche Netz eingespeist werden.

  
Auf einer Fläche von knapp 39.000 m² bereitet das Unternehmen Neptune Energy derzeit das im Feld Bramberge geförderte Erdöl mit Hilfe von verschiedenen Prozessanlagen zur weiteren Verarbeitung auf. Der Betriebsplatz besteht bereits seit den späten 1950er Jahren und seitdem wurden die Anlagen im Laufe der Zeit immer wieder modernisiert. Seit Beginn der Förderung im Jahre 1957 wurden insgesamt über 20 Millionen Tonnen Erdöl in Bramberge produziert. Die rund 50 aktiven Bohrungen im Feld Bramberge sind zwischen 580 und 980 Metern tief.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Neptune Energy)