Gemeinde Geeste saugt Nester des Eichenprozessionsspinners ab

 

Aktuell breiten sich die Raupen des Eichenprozessionsspinners wieder flächendeckend aus. Die Gemeinde Geeste setzt ihre Bekämpfungsstrategie aus den Vorjahren fort.

 

Problematisch sind insbesondere die feinen Brandhärchen der Raupe, denn diese können bei manchen Menschen zu allergischen Reaktionen wie Hautirritationen oder Atembeschwerden führen. Die Gemeinde Geeste setzt vorrangig weiterhin auf das Absaugen der Nester und Raupen als wirkungsvolle Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung. Darüber hinaus sollen die natürlichen Fressfeinde der Raupen, wie zum Beispiel Meisen, durch Anbringung von Nistkästen gestärkt werden.

 

Für die Absaugmaßnahmen werden Kategorien gebildet, die sich vor allem danach richten, wie stark ein öffentlicher Standort von der Bevölkerung genutzt wird. So werden befallene Bäume an Schulen und Kindergärten als erstes abgesaugt. Danach folgen die weniger stark frequentierten Standorte. Am effizientesten können die Absaugmaßnahmen nach der Verpuppung der Raupen durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr ist dies ungefähr Mitte Juni gewesen.

 

An privaten Bäumen darf und wird die Gemeinde nicht tätig werden. Sie empfiehlt allen Eichenbaumbesitzern bei einem Raupenbefall ein Fachunternehmen mit der Entfernung zu beauftragen.

 

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes erhältlich. Für Rückfragen steht Anette Korte von der Gemeinde Geeste unter der Telefon-nummer 05937 / 69 0 sowie der Fachbereich Gesundheit vom Landkreis Emsland unter der Telefonnummer 05931 / 44 2187 zur Verfügung. Befallene Bäume können auch über das Meldeformular auf www.geeste.de angezeigt werden.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: AdobeStock(c)agrarmotive)