Hilfe bei Problemen mit Wespen und Hornissen

 

Zwischen Juni und August ist es wieder so weit: Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen sind auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz. Finden Sie keine Baumhöhle, verlassene Mäuse- oder Maulwurfsbauten, werden auch oft Unterkünfte in menschlicher Nähe besiedelt, wie zum Beispiel Hohlräume in und an Häusern.

 

Vielfach ist Unkenntnis über die Tiere und ihre Lebensgewohnheiten Auslöser von Angst und Panik. Die ehrenamtliche Aufklärungsarbeit von Wespen- und Hornissenberater versucht die Bürger gegenüber der Umwelt zu sensibilisieren. Auch in der Gemeinde Geeste steht ein ehrenamtlicher Hornissen- und Wespenberater zur Verfügung. Bei Bedarf kann über die Gemeinde Geeste Kontakt zu den Hornissen- und Wespenberatern aufgenommen werden.

 

Hornissen aber auch Hummeln, Wildbienen sowie verschiedene Ameisenarten sind besonders geschützt. Daher verbietet das Bundesnaturschutzgesetz ihnen nachzustellen, sie zu fangen, verletzen, töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Die Entfernung zum Beispiel eines Hornissennestes darf daher nur und erst dann erfolgen, wenn die dafür erforderliche Ausnahmegenehmigung von der unteren Naturschutzbehörde erteilt wurde. Die Abtötung oder Umsiedlung von Hornissennestern fällt auch nicht in den originären Aufgabenbereich der Feuerwehr, sofern keine Gefahr im Verzug ist.

 

Für Interessierte, die sich im Umgang mit Wespen und Hornissen informieren möchten oder aber auch für Betroffene, die für eine Saison ein Wespen- oder Hornissennest beherbergen gibt es weitere interessante Informationen auf www.aktion-wespenschutz.de oder auch auf www.wespen-nlwkn.niedersachsen.de. Für herrenlose Bienenschwärme ist grundsätzlich nicht der Wespen- und Hornissenberater zuständig, sondern der nächstgelegene Imker.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Fotolia© fcerez)