Hunde sind an der Leine zu führen

 

Nicht selten sind Hundehalter mit unangeleinten Hunden zu beobachten. Das ärgert nicht nur so manchen Mitmenschen und sorgt für Gefahren für Mensch und Hund, dies kann dem jeweiligen Verantwortlichen auch viel Geld kosten. Denn das Ignorieren des Leinenzwangs kann mit einer Geldstrafe teurer werden als viele annehmen.

 

In Wäldern und auf Feldwegen dürfen Hunde nicht mehr frei herumlaufen – ab dem 01. April gilt die Leinenpflicht für Vierbeiner. Grund ist der gesetzliche Schutz der Wildtiere in der nun beginnenden Brut- und Setzzeit.

 

Die Leinenpflicht ab dem ersten April gilt 15 Wochen lang – bis Mitte Juli. Der Leinenzwang soll laut Niedersächsischem Landwirtschaftsministerium dafür sorgen, dass Wildtiere ihren Nachwuchs ungestört und geschützt auf die Welt bringen können. „Ausgenommen von der Regelung sind Hunde, die zur Jagdausübung, als Rettungs- oder Blindenführhunde sowie von der Polizei eingesetzt werden“, erklärt Jan Bojer, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, Arbeit und Soziales. Wer als Halter gegen die Rege-lung verstößt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro. In Naturschutzgebieten besteht diese Pflicht sogar ganzjährig. Auch beim Baden gilt es, den Vierbeiner anzuleinen.

 

Weiterhin besteht Anleinpflicht in der Nähe von Spielplätzen, Sportanlagen, Kindergärten, Schulen sowie bei größeren Men-schenansammlungen. Insbesondere von Spielplätzen sind Hunde darüber hinaus generell fernzuhalten. „Außerhalb der genannten Flächen sollte ein nicht angeleinter Hund auf jeden Fall immer unter Aufsicht geführt werden, so dass beispielsweise keine Menschen oder andere Tiere angesprungen oder angegriffen werden können“, rät Bojer.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Fotolia(c)euthymia)