Hunderte Mund-Nasen-Bedeckungen gespendet

 

Bis vor einigen Monaten hätte niemand gedacht, dass die Nutzung von Mund-Nasen-Bedeckungen bald Einzug in unseren Alltag hält. Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, dass ein Mangel an Schutzmasken besteht. Aus diesem Grund haben die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Geeste, Annelene Stenzel, die Mitarbeiterin der Freiwilligenagentur „Geh mit! Geeste miteinander“, Helma Jansen und Regina Jansen, die sich ehrenamtlich für dieses Projekt engagiert, früh den „richtigen Riecher“ gehabt und ein Nähteam gegründet, dass knapp zwei Monate lang fleißig Schutzmasken genäht hat.

 

Unterstützt wurde das Team von den Bezirksfrauen und Mitarbeiterinnen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands e.V., den Pfarrbüros in der Gemeinde Geeste und durch Spenden von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Geeste.

 

Weit über 100 selbst genähte Masken wurden an die Pflegeeinrichtung La Vida in Osterbrock und ebenso viele an das Wohn- und Pflegezentrum „Am Park“ in Dalum gespendet. Außerdem gingen Spenden an verschiedene Pflegedienste, wie die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und an das Krankenhaus in Lingen. Für die Kinderstation im Krankenhaus, wurden spezielle Kindermasken aus weißem Stoff hergestellt, die von den Kindern mit Stoffmalfarbe bemalt werden können.

 
Durch den Vorrat an Mund-Nasen-Bedeckungen konnte auch der Bringservice für Senioren der Gemeinde, das „Geeste Mobil“, weiterhin am Laufen gehalten werden.

 

Die Spenden, die für Nähzubehör nicht benötigt wurden, spendete das Nähteam an einen Mutter-Kind-Haus Stützpunkt in Groß Hesepe. Dort können sich nun viele Kinder über neues Spielzeug freuen.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG)