Katzenschutz verbessern, Tierleid verringern- Katzenkastrationsprojekt des Landes

 

„Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ Mit dieser Kampagne macht der Deutsche Tierschutzbund immer wieder auf die Situation und das Leid der Straßenkatzen aufmerksam. Katzenkastration ist bisher die einzige nachhaltige Möglichkeit, um den Katzenschutz zu verbessern und Tierleid zu verringern. Aus diesem Grund setzen sich das Land Niedersachsen, Tierschutzvereine, Tierheime und Tierärzte bereits zum zweiten Mal mittels Geldspenden für das Katzenkastrationsprojekt ein.
 

Dieses Projekt findet zwischen dem 01.11.2018 und dem 15.12.2018 in Niedersachsen statt. Nach schriftlicher Bestätigung des Katzenübergebers, dass es sich um eine halterlose Katze handelt, erfolgt eine kostenlose Kastration, Registrierung und Kennzeichnung der verwilderten Hauskatze bei einem in Niedersachsen niedergelassenen Tierarzt.

 

Wildlebende Katzen befinden sich häufig in einem schlechten Gesundheits- und Ernährungszustand und leiden oftmals unter Parasiten, Verletzungen und Infektionskrankheiten. Da sich Infektionskrankheiten besonders schnell verbreiten, ist das Katzenkastrationsprojekt nicht nur ein Schutz für Straßenkatzen, sondern ebenso für Freigängerkatzen aus Katzenhaushalten.

 
In der Gemeinde Geeste ist die Kennzeichnung, Registrierung und Kastration von Hauskatzen mit Freigang mittels der Katzenschutzverordnung verpflichtend.

 

Verordnung der Gemeinde Geeste über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Katzen vom 28.06.2018

 

Für Rückfragen und nähere Informationen:

Frau Michaela Dämmrich
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Die Landesbeauftragte für den Tierschutz in Niedersachsen
Calenberger Str. 2
30169 Hannover
Tel.: 0511/1202218
Fax: 0511/120992218
E-Mail: michaela.daemmrich@ml.niedersachsen.de

 

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(Fotos v.o.n.u.: Fotolia(c)Maria Sbytova)