Kultusminister Tonne zeichnet Bildungsarbeit im Emsland Moormuseum aus

 

Bei einem Besuch im Emsland Moormuseum zeichnete der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne die hervorragende Bildungsarbeit vor Ort aus. Tonne überreichte persönlich eine Urkunde an das Moormuseum, welche dieses als außerschulischen Lernstandort für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung ehrt. Im Emsland ist das Moormuseum damit der zweite Lernstandort für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung, neben dem RUZ Emsland e.V. in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Papenburg. In Niedersachsen sind derzeit 65 solcher Standorte verzeichnet.
 

Museumspädagogin Jana Gerkens hat ein entsprechendes Programm erarbeitet und damit diese besondere Auszeichnung erst möglich gemacht. Entsprechende Führungen und Workshops werden auch für Erwachsene angeboten, betonte Museumsleiter Dr. Michael Haverkamp.

 

Geestes Bürgermeister Helmut Höke und zugleich zweiter Vorsitzender des Trägervereins des Museums machte darauf aufmerksam, dass bereits seit einigen Jahren Schulen das Angebot des Emsland Moormuseums nutzen. Das pädagogische Konzept ist so ausgerichtet, dass es Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen anspricht. Zu den Programmen zählen beispielsweise eine Bienenentdeckertour, die Moorentdeckertour, „Nie ohne Seife waschen“, Rund ums Schaf, der Siedlertag sowie eine Streuobstwiesenentdeckertour und das Programm „Unter Dampf“. Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, durch positive emotionale Moorerlebnisse und eine fächerübergreifende Wissensvermittlung Verständnis für den Natur- und Kulturraum Moor zu schaffen.

 

Weitere Informationen zu den Führungen für Schulklassen sind auch online auf www.moormuseum.de erhältlich.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Manfred Fickers )