Naturführung im Emstal

Geester Ferienpass 2020

Am 25. August hat die Ferienpassaktion „Naturführung im Emstal“ stattgefunden. An dieser Führung haben 13 Kinder teilgenommen und konnten ihr Wissen über Pflanzen und die Natur beweisen. Geleitet wurde die Gruppe von dem Naturführer Heinz Schütte. Dieser ist bereits seit 2011 im Emsland Moormuseum als Naturführer tätig und verfügt über ein breites Wissen über die Entstehungsgeschichte des Emstals.
 

Wie alle Naturführungen begann auch diese am Friedhof in Groß Hesepe an der St. Nikolaus Kirche. Weil alle Teilnehmer vorbildlich mit regenfesten Jacken und Schuhen ausgestattet waren, startete die Führung trotz Regen.

 

Mit verschiedenen Karten veranschaulichte Schütte, wie die Natur noch vor ein paar Jahrhunderten ausgesehen hat und weckte damit großes Interesse bei den Schülern. Auch durch viele Fragen zu verschiedenen Bodengewächsen und Bäumen, die am Wegesrand auftauchten, lernten die Ferienpasskinder etwas über die Natur. Unter den Teilnehmer befanden sich auch ein paar Junior Ranger, die bereits viel über verschiedene Pflanzenarten wussten und so auf viele Fragen richtig antworten konnten. Neben Brennnesseln, Kletten, Kamille und Efeu am Wegesrand, waren auch Baumarten wie Kastanien, Birken, Wallnussbäume und Weiden während der Führung zu sehen.

 

Auch über die Entstehung des Emstals berichtete Schütte und erklärte wie diese mit der letzten Eiszeit in Verbindung steht. Zudem wurde auch durch eine alte Karte verdeutlicht, wo die Ems früher verlief. Während der Führung begab sich die Gruppe auch zu einem alten Emsarm. Schütte erklärte, dass während Überwässerung dieser tote Emsarm mit deutlich mehr Wasser gefüllt ist und man so den ursprünglichen Verlauf der Ems gut erkennen kann.

 

Für die kleinen Naturforscher war auch das Wild besonders interessant. Zwischenzeitig konnten die Kinder zwei Hasen entdecken, die dann mit einem Fernrohr betrachtet wurden. Jedoch war dies lange nicht so interessant wie die vielen Kletten, die die Kinder während der gesamten Führung sammelten und sich diese gegenseitig an die Kleidung steckten. Hoffentlich bleibt das neugewonnene Wissen über das Emstal genauso gut in den Gedächtnissen der Kinder kleben, wie die Kletten auf ihren Jacken.

 

 

 


 

 

(Fotos v.o.n.u.: Kim Jacobi, Kim Jacobi, Kim Jacobi, Kim Jacobi, Kim Jacobi)