Neuenhauser Maschinenbau GmbH investiert am Standort Dalum – 40 neue Arbeitsplätze erwartet

 

Jan Scholte-Wassink, Geschäftsführer der Neuenhauser Maschinenbau GmbH in Dalum hat Bürgermeister Helmut Höke den Baufortschritt einer zusätzlichen Produktionshalle vorgestellt. Von der Einreichung des Bauantrages im Februar 2022 bis zur Fertigstellung im April 2023 sollten gerade einmal 14 Monate ins Land gehen. Nach Fertigstellung stehen dem Unternehmen damit insgesamt rund 21.000 qm Fläche in Dalum zu Verfügung – 3.000 qm mehr als zuvor.

   

Die Flächenerweiterung ist auf Grund eines erhöhten Auftragsvolumens nötig geworden. Auch die Veränderung der Produktionstechnologien führen zu mehr Platzbedarf, benennt Scholte-Wassink die Gründe für die Erweiterung. In der neuen Produktionshalle findet sich zukünftig die Montage- und Klebetechnik wieder. Bisher befindet sich dieser Bereich noch in Halle IV, die erst 2016 errichtet wurde, wird jedoch in die neue Halle V umgelagert. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Schweißerei zu erweitern. „Mit dem Bau entsteht auch eine ganz neue Infrastruktur, schließlich bieten wir auch 40 bis 50 neue Arbeitsplätze an“, berichtet der Geschäftsführerr und ergänzt, dass er bereits auf der Suche nach qualifiziertem Personal sei. Neue Mitarbeiter werden in den Bereichen Schweißtechnik, Zerspanung, Montage, Logistik, Administration, Ingenieurwesen und Technik gesucht. Aktuell sind an dem Standort in Dalum 330 Mitarbeiter beschäftigt. „Die Unternehmensgruppe wächst derzeit an allen Standorten und in allen fünf Geschäftsbereichen“, informiert Scholte-Wassink und ergänzt, dass ein guter Auftragsbestand für die nächste Zeit vorhanden sei. „Platz, Material und Personal sind die drei Hauptpunkte, wobei Materialkosten hoch sind und Fachpersonal zu bekommen die größte Herausforderung stelle“, so Scholte-Wassink weiter.

   

„Die neue Halle wird mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgestattet, erhält eine Fußbodenheizung und bekommt eine PV-Anlage auf das Dach“, verrät Architekt Wilhelm Werning aus Nordhorn und verweist auf einen komplett nachhaltigen Ansatz beim Bau der Halle. So kommen alle Unternehmen, die an der Errichtung der Halle beteiligt sind, aus der Region. Besonders erfreut zeigte sich der Architekt von der zügigen Erteilung der Baugenehmigung: „Im Februar haben wir den Bauantrag gestellt und im Mai haben wir schon die Baugenehmigung erhalten.“

   

„Die Neuenhauser Maschinenbau GmbH ist ein bedeutendes Unternehmen in der Gemeinde Geeste und daher sind wir sehr erfreut über diese Baumaßnahme an diesem Standort“ berichtet Bürgermeister Helmut Höke. „Die Familienunternehmen in der Region, zu denen auch die Neuenhauser Maschinenbau GmbH zählt, sind besonders nachhaltig und solide aufgestellt und daher vielfältig bedeutsam“, lobte Höke die ansässigen Firmen. Weiterhin betonte er, dass die Gemeinde Unternehmen, die sich vor Ort ansiedeln oder erweitern wollen, gerne unterstützt. Daher wurden auch neue Flächen für Industrieansiedlungen erworben. Auch das Grundstück, auf dem die Neuenhauser Maschinenbau GmbH derzeit baut, durfte die Gemeinde zur Verfügung stellen.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG)