Sanierung L 67 in südlicher Richtung abgeschlossen

Arbeiten werden 2022 fortgesetzt 

Im vergangenen Herbst wurde mit der Sanierung der L 67 in Dalum begonnen. Nun konnten die ersten beiden Bauabschnitte offiziell abgeschlossen werden und Dr. Hannah Timmer, die vor kurzem die regionale Vertretung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen übernommen hat, hatte auch gleich eine weitere gute Nachricht dabei: Die Sanierung der L 67 in Richtung B 70 wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

 

In mehreren Bauabschnitten erfolgten die Arbeiten zwischen Dalum und Schwartenpohl. Zuerst wurde der Bereich zwischen der Kreuzung Wietmarscher Damm und Lingener Straße bis zur Industriestraße saniert. Der zweite Bauabschnitt beinhaltete die Strecke von der Industriestraße K 233 in Fahrtrichtung Schwartenpohl bis mittig des Kreuzungsbereiches L 67 / K 35 / K 225. „Dass die Maßnahme etwas länger als geplant andauerte, lag daran, dass der Untergrund stärker erneuert werden musste“, erklärte Timmer die Verzögerung.

 

Von der sanierten Straße überzeugte sich auch Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing vor Ort. Dass die Landesstraßen nicht alle in einem guten Zustand sind, sei registriert worden und darum wird jetzt auch gehandelt, so Hiebing. Er versprach, dass das Land diesen Weg konsequent weiterführen wird. „Für die Gemeinde ist die L 67 eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Bundesstraße und Autobahn, daher bedarf auch der weitere Verlauf noch einer Sanierung“, merkt Hiebing an.

 

Dass die L 67 eine große verkehrliche Bedeutung in der Gemeinde Geeste hat betonte auch Bürgermeister Helmut Höke. „Rund 11.000 Fahrzeuge nutzen diese Straße durch Dalum am Tag“, berichtete der Bürgermeister und ergänzte, dass die meisten Fahrzeuge am Tag unterwegs sind.

 

Begleitend zur Fahrbahnsanierung erfolgte auch die Sanierung des Radweges. „Wenn die Straße saniert wird, sollte auch der Radweg saniert werden“, berichtet Höke und freut sich als passionierter Radfahrer, dass auch der Rat der Gemeinde Geeste diese Meinung vertreten hat. Innerorts wurde diese Maßnahme direkt von der Gemeinde Geeste getragen. Die Herrichtung des Radweges erfolgte beidseitig innerhalb der Ortsdurchfahrt Dalum auf einer Länge von 650 Metern. Im Ortskern im Bereich der Ampel-Kreuzung auf der südöstlichen Seite und von der Einmündung ZOB zur Einmündung „Am Postamt“ wurde der Radweg auf einer Länge von 185 Metern mit neuem Pflaster aufgebaut. Im Bereich Einmündung „Am Postamt“ bis zur Einmündung „Asternweg“ wurden die vorhandenen Absackungen auf einer Strecke von gut 150 Metern ausgebessert. Die restliche Strecke von 965 Metern wurde mit einer bituminösen Deckschicht überbaut. „Für die Radwegsanierung sind der Gemeinde Geeste Kosten in Höhe von rund 90.000 Euro entstanden“, berichtet Höke.

 

Umgesetzt wurden die Maßnahmen vom Unternehmen Hermann Jansen Straßen- und Tiefbauunternehmung aus Aschendorf (HJA). Für die hervorragende Zusammenarbeit bedankte sich Daniel Palucki, Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens, bei Land und Gemeinde. 

   

 

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG)