Schwimmhalle Dalum bleibt wegen COVID-19 weiterhin geschlossen

Sanierungsarbeiten in den Oster- und Sommerferien geplant 

Das Corona-Virus bestimmt aktuell weiterhin das gesamte Leben, sowohl beruflich als auch gesellschaftlich. Betroffen ist davon auch die Schwimmhalle in Dalum, die seit geraumer Zeit wegen der aktuellen Pandemielage geschlossen bleiben muss.

 

Seit Inkrafttreten des zweiten Lockdowns sind alle Freizeiteinrichtungen geschlossen. Dazu gehören auch Hallen- und Freibäder. Dementsprechend steht auch die Schwimmhalle in Dalum, die sonst sowohl für den Schwimmunterricht der Schulen, für das Training des Schwimmvereins Wasserfreunde Dalum e.V. oder für Freizeitsport genutzt wird, still.

 

Durch die Schließung verzeichnet die Schwimmhalle und somit die Gemeinde Geeste natürlich auch finanzielle Einbußen. Die genaue Höhe kann derzeit noch nicht beziffert werden. Hinzu kommt, dass die drei Schwimmmeister der Schwimmhalle Dalum sich seitdem in Kurzarbeit befinden. Was fehlt einem Schwimmmeister in dieser schwierigen und ungewohnten Zeit besonders? Mit Sicherheit der Kontakt zu den Stammgästen, das Lachen und die Freunde der Kinder, wenn sie im Schwimmunterricht Fortschritte machen, die Trainingseinheiten des Schwimmvereins und die netten Unterhaltungen mit den Schwimmgästen, einfach der gesamte Publikumsverkehr. Gerade in einem Beruf, in dem man beinahe ständig von Menschen umgeben ist, fällt diese Veränderung natürlich besonders schwer.

 

Leider ist auch bislang noch keine Öffnung der Schwimmbäder in Sicht. Auf die Wiederöffnung des Schwimmbades in Dalum ist das Personal vorbereitet: Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen in den Duschen, Umkleiden und Schwimmbecken wurden bereits nach dem ersten Lockdown festgelegt. Zumindest die Schwimmmeister der Gemeinde Geeste freuen sich bereits darauf, wenn irgendwann wieder Alltag in das Badeleben einkehrt.

 

Aber dann stehen in den Oster- und den Sommerferien bereits die nächsten, schon lang geplanten Schließungen an, denn in diesen Zeiträumen soll die Sanierung der Schwimmhalle stattfinden. Den Förderantrag für die Sanierung des Hallenbads hat die Gemeinde im vergangenen März gestellt und erhielt eine Zuwendung in Höhe von 40 Prozent, rund 312.000 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt dadurch noch annähernd eine halbe Millionen Euro. Erneuert werden Dach, Beckenumrandung sowie Lüftung und Elektronik.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: k.A.)