Torfwerk mit neuem Gesicht

Neuer Platz verbindet Vergangenheit und Gegenwart

 

Mit der Gründung des Heseper Torfwerks durch Georg Klasmann im Jahr 1913 kam es zu einem allgemeinen Aufschwung und Bevölkerungszuwachs in Groß Hesepe. Dort fanden viele einen sicheren Arbeitsplatz und so entstand in dessen Umfeld sogar ein eigener Ortsteil – „Torfwerk“. An der Ortsdurchfahrt kann nun ein neu gestalteter Platz mit hoher Aufenthaltsqualität besucht werden, der Gegenwart und Vergangenheit verbindet.
 

Gerrit Meyer, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Geeste, berichtete, dass das 100-jährige Jubiläum des Ortsteils Anlass für Überlegungen gegeben hat, diesen zu würdigen. Der nun ausgewählte Platz, direkt gegenüber der Klasmann-Deilmann GmbH, verfügt über eine Schutzhütte, Bänke, eine Bronzefigur sowie eine Lok mit zwei Loren. „Es wurde ein schmaler Weg um die Lok verlegt, damit diese von allen Seiten betrachtet werden kann“, berichtet Christian Moß von der Gemeinde Geeste, der die Baumaßnahme begleitete.

 

Dass dies ein guter Standort sei, davon zeigte sich auch Bürgermeister Helmut Höke überzeugt und bedankte sich bei allen ehrenamtlich Tätigen, die diesen Platz mitgestaltet haben und pflegen. „Dies ist nicht nur für Torfwerker eine schmucke Stelle, sondern auch für Radtouristen“, ist sich Höke sicher, denn dort führen unmittelbar verschiedene Radrouten entlang. Weiterhin bedankte sich Höke bei den beteiligten Unternehmen Heinze, Rakel und Kewe sowie bei Klasmann-Deilmann, die die Renovierungsarbeiten an der Lok ermöglichten.

 

Dirk Röse von der Klasmann-Deilmann GmbH fand die Idee eines Treffpunktes direkt gegenüber dem Betriebsgelände ebenfalls sehr charmant und betonte, dass der Zusammenfluss der einzelnen Elemente ein schönes Ensemble bilden. Aus Sicht der Klasmann-Deilmann GmbH bildet dieser Platz eine Brücke in mehrerlei Hinsicht. So zum Beispiel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, da sich das Innovation Center des Unternehmens gegenüber befindet aber auch zwischen den Menschen, die im Betrieb arbeiten und denen, die im Torfwerk wohnen. „Wir vergessen unsere Herkunft nicht. Die Klasmann-Deilmann GmbH ist hier fest verortet“, bestätigt Röse.

 

Die Kosten für die Gemeinde betragen etwa 10.000 Euro. Dass dies gut investiert sei, darin waren sich auch Ratsmitglieder vor Ort einig. Stellvertretender Bürgermeister Dieter Rothlübbers merkte an, dass sich an der Ortsdurchfahrt Torfwerk gewaltig etwas verändert hat und zeigt sich erfreut über das Ergebnis.

 

 

(Fotos v.o.n.u.: Gemeinde Geeste)