Umbau und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses für die Ortsfeuerwehr Osterbrock liegt im Zeitplan

 

Vor Ort verschafften sich Burkhard Kalmer von der Ortsfeuerwehr Osterbrock, Bürgermeister Helmut Höke sowie Jan Bojer, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, Arbeit und Soziales einen Eindruck über den Stand der Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Feuerwehrgerätehauses in Osterbrock, selbstverständlich mit dem gebotenen Abstand. Das Feuerwehrhaus von 1985 entsprach nicht mehr den Anforderungen. Bei den notwendigen Baumaßnahmen wurden umfangreiche sicherheits- und unfalltechnische Vorgaben berücksichtigt. In Kürze verfügt die Feuerwehr Osterbrock über ein modernes und auf dem neuesten Stand gesetztes Feuerwehrhaus.

 

Neu ist zum Beispiel ein separater Umkleidebereich mit Wasch- und Duschmöglichkeit. Auch Spinde stehen demnächst bereit. „Wir haben jetzt Platz für 50 Feuerwehrleute“, freut sich Burkhard Kalmer. Zusätzlich ist eine neue Fahrzeughalle errichtet worden, denn die Feuerwehrfahrzeuge werden immer größer und benötigen daher auch mehr Platz. Mit der neuen Halle werden, trotz der neueren und größeren Fahrzeuge, die notwendigen Mindestabstände eingehalten. Zusätzlich wird die Abgasabsauganlage für Dieselemissionen nachgerüstet.

 

Ebenfalls zu klein wurden Lagerräume und Werkstatt. Mit einem Hochregal soll in dem neuen, dafür vorgesehenen Raum viel Platz eingespart werden. Neue Werkbänke sollen zudem die Arbeiten an Geräten wie zum Beispiel den Atemschutzgeräten erleichtern. Zudem werden Rechnerarbeitsplätze eingeplant, damit die Dokumentation der Einsätze direkt vorgenommen werden kann.

 

Neu ist auch ein großer Schulungsraum für bis zu 20 Personen. „Wir bekommen hier einen großen Schulungsbildschirm, um zum Beispiel für die Jugendfeuerwehr Seminare abhalten zu können“, kündigt Kalmer an und ergänzt, dass der Schulungsraum auch für Gruppenführerbesprechungen genutzt werden soll. Der bisherige Raum sei einfach zu klein geworden, berichtet der Feuerwehrmann.

 

Die energetischen Sanierungsmaßnahmen, wie die Umstellung der Beleuchtung auf LED Technik und die Erneuerung der Heizkesselanlage, wurden mit Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Niedersachsen (KIP) unterstützt. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich voraussichtlich auf ungefähr 625.000 Euro. „Die Arbeiten an dem Bau sind Ende Mai abgeschlossen“, zeigt sich Jan Bojer zuversichtlich. 

  


 

 

 

(Fotos v.o.n.u.: GG, GG, GG, GG, GG)