Klimaschutz- Maßnahmen

Rathaus im Winter - Blick vom Rathausplatz

Die Gemeinde Geeste verfolgt insgesamt 38 Maßnahmen, um ihre Klimaschutzziele zu erreichen. Diese werden in zwölf wesentliche Handlungsfelder zusammengefasst. Die Auswahl der Handlungsfelder orientiert sich an den Vorgaben des Fördermittelgebers. Mit der Umsetzung der Maßnahmen sollen effektive Treibhausgase verringert werden. Alle Maßnahmen wurden gemeinsam mit vielen Akteure erarbeitet. 

 

Im folgenden finden Sie einen Überblick über die Handlungsfelder und Maßnahmen. Dem Klimaschutzkonzept können alle  Maßnahmen detailliert entnommen werden. 

Handlungsfelder und Maßnahmen

  1. Energetische Quartiersentwicklung: Bestandteil der Maßnahme ist die Erarbeitung von Konzepten zu Sanierungsmaßnahmen und/oder die Nutzung von erneuerbaren Energien zur Beheizung der Wohnräume/Gewerbe- und Industriegebäude. Es geht um eine ganzheitliche Aufwertung der Quartiere, die anschließend einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten sollen. 
  2. Klimaschutz- und Klimaanpassung in der Bauleitplanung: Die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde soll verstärkt dem Klimawandel entgegenwirken und die Bodennutzung an den Klimawandel angepasst werden. Die Entwicklung von Strategien zum Klimaschutz und zur Anpassung gehören zu den zentralen Aufgaben der Gemeinde. Dieser gilt als Maßgabe für künftige Entwicklungsprozesse – so kann die eigene Zukunftsfähigkeit gestaltet werden.
  3. Öffentlichkeitsarbeit - Moorschutz ist Klimaschutz: Es gibt bereits ein breites Spektrum an Bildungsangeboten im Moormuseum und den Gemeinden, z.B. „Netzwerk Naturpark-Schulen“, „Junior-Ranger am Emsland Moormuseum“ oder „Genial Regional- Heimische Produkte in Grundschulen“. Auch Führungen für Erwachsene sowie für Familien und Kinder (Schulen, Kindergärten) können gebucht werden. Dieses Angebot soll aktiv von der Gemeinde beworben werden aber auch neue Informationen zum Thema „Das Moor als Klimaretter“ erarbeitet werden. Das Angebot soll in Zusammenarbeit mit beteiligten Akteuren sukzessive erweitert werden.
  1. Weiterführung der Umstellung der Beleuchtungsanlagen auf LED-Beleuchtung: Die Maßnahme besteht darin, die vorhandenen konventionellen Beleuchtungsanlagen der Innen- und Außenbereiche der kommunalen Liegenschaften umzustellen. LED-Beleuchtung ist energieeffizienter, langlebiger und umweltfreundlicher als herkömmliche Beleuchtungstechnologien. Außerdem können moderne Steuer- und Regelungstechniken verbaut werden (z.B. Präsenzmelder). Die Maßnahme beinhaltet die Identifizierung und Priorisierung der zu ersetzenden Beleuchtungsanlagen, die Beschaffung und Installation der LED-Leuchten sowie die Entsorgung der alten Beleuchtungstechnik.
  2. Implementierung eines GIS-Straßenbeleuchtungsmanagements: Die Maßnahme zielt darauf ab, ein Geoinformationssystem (GIS) einzuführen, um die Straßenbeleuchtungsinfrastruktur der Gemeinde Geeste zu erfassen, zu überwachen und zu optimieren. 
  1. Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Klimaschutz und Klimaanpassung: Es sollen gezielte Informations- und Sensibilisierungskampagnen für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Geeste entwickelt und umgesetzt werden. Dabei sollen verschiedene Kommunikationskanäle genutzt werden, um über Klimaschutzmaßnahmen, Energiesparpotenziale, Fördermöglichkeiten und Anpassungsstrategien zu informieren.
  2. Energieberatung vor Ort - Haus zu Haus - Beratung: : Die Maßnahme zielt darauf ab, eine Beratungsinitiative in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland zu starten. Geschulte Energieberater besuchen die Bürgerinnen und Bürger in ihren Häusern, führen eine Energieanalyse durch und geben Empfehlungen für energieeffiziente Maßnahmen. Dabei werden sowohl bauliche Aspekte als auch die Haustechnik und das Nutzerverhalten berücksichtigt.
  3. Umweltbildung an Schulen und Kitas: Die Maßnahme zielt darauf ab, Umweltbildung in den Schulen und Kindertagesstätten der Gemeinde Geeste zu fördern. Dabei werden verschiedene Bildungsmaßnahmen und -aktivitäten entwickelt und umgesetzt, die die Kinder und Jugendlichen für die Bedeutung des Klimaschutzes sensibilisieren, Wissen vermitteln und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. 
  1. Klima-Check für Beschlussvorlagen: Ziel ist es, mit einer möglichst einfach nachvollziehbaren und wenig aufwändigen Vorgehensweise, Beschlussvorlagen auf ihre Einwirkungen auf das Klima zu prüfen und darzustellen. Mithilfe einer Bewertungsmatrix können die Mitarbeitende ihre Maßnahmen auf die Auswirkungen z.B. hinsichtlich der Emissionen, Energieverbräuche, Klimafolgeanpassung, Ressourcenverbrauch, Nachhaltigkeit, etc. prüfen.
  2. Leitlinien für eine nachhaltige Beschaffung: Für eine nachhaltige Beschaffung soll ein Leitfaden entwickelt werden. In diesem werden Vorgaben und Kriterien zu einzelnen Produkten und Dienstleistungen festgehalten, z.B. Inhaltsstoffe, Emissionsklassen, Klimaschutz-Labels, Gütesiegel, etc.
  3. Energieleitfaden für Neubauten, Sanierungen und Anbauten: Als Ergänzung zum Energiemanagement der kommunalen Gebäude soll ein Energieleitfaden für klimaangepasste Gebäude und Liegenschaften erstellt werden. Dieser Leitfaden soll für die Mitarbeitenden fachliche und bauliche Handlungsempfehlungen für die Bereiche Liegenschaften und Gebäude bereitstellen sowie Entscheidungshilfen und konkrete Lösungsansätze zur Erstellung einer klimaangepassten Architektur an die Hand geben. Außerdem wird durch die Verwendung des Leitfadens nochmal für das Thema Klimaschutz und Klimawandelanpassung sensibilisiert.
  1. Förderung Photovoltaik: Dach- und Freiflächen-PV: Private Haushalte, Gewerbetreibende und landwirtschaftliche Betriebe sollen gezielt mit Informationen zur Technik und Einsparungsmöglichkeiten unterstützt werden. Eine breite Öffentlichkeitsarbeit soll für mehr Aufklärung sorgen.
  2. Förderung von Windkraft: Die bestehenden Windkraftanlagen und Standorte sollen hinsichtlich ihrer Potenziale analysiert werden. Das sog. Repowering bestehender Anlagen soll geprüft werden, um die Effizienz zu steigern und den Stromertrag zu erhöhen. Außerdem sollen weitere Standortpotenziale identifiziert und entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden. 
  3. Förderung/Gründung von Bürgerenergiegenossenschaften: Die Maßnahme zielt darauf ab, die Bildung und Entwicklung von Genossenschaften durch Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, um gemeinsam erneuerbare Energieprojekte umzusetzen. Dies kann die Gründung neuer Genossenschaften umfassen.
  4. Öffentlichkeitsarbeit zur Nutzung erneuerbarer Energie und Bioenergie: Die Maßnahme umfasst die Organisation von Pressearbeit, Entwicklung von Informationsmaterialien oder die Planung von Veranstaltungen, bei denen Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Aspekte erneuerbarer Energien informiert werden. Es werden Themen wie Solarenergie, Windenergie, Biomasse und andere erneuerbare Energiequellen behandelt.
  5. Nahwärmenetze mittels Tiefengeothermie: Die Verwaltung prüft mögliche Potenziale und übernimmt ggf. die Akquisearbeit von geeigneten Netzbetreibern. Dabei wird geprüft, ob vorhandene Bohrlöcher genutzt werden können oder neue Bohrungen vorgenommen werden müssen, um das geothermische Potenzial der Gemeinde zu erschließen. Diese Potenziale können im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung betrachtet werden.
  1. Klimaangepasste Schulhöfe: Die Schulhöfe der Gemeinde Geeste werden sukzessive überprüft. Hierbei soll aufgenommen werden, in welchem Zustand sich diese befinden, welche Maßnahmen bereits unternommen wurden (z.B. Verschattung, Pflanzung von Bäumen, Gärten, etc.). Anschließend werden Vorschläge zur naturnäheren Gestaltung und Erhöhung der Klimaresilienz gegeben.
  2. Beratungsangebot „Naturnahe Gärten“: Die Maßnahme sieht die Bereitstellung von Beratungsangeboten für Bürgerinnen und Bürger vor, um sie bei der Gestaltung und Pflege naturnaher Gärten zu unterstützen. Diese Gärten zeichnen sich durch die Verwendung standortgerechter Pflanzen, die Reduzierung von versiegelten Flächen und die Förderung von Biodiversität aus.
  3. Förderung von Dach- und Fassadengrün: Für Bürgerinnen und Bürger und für Gewerbe- und Industriebetriebe sollen Beratungsangebote und Informationskampagnen geschaffen werden, um die Installation von Gründächern und begrünten Fassaden in der Gemeinde voranzutreiben. Dach- und Fassadengrün tragen zur Klimaanpassung bei, indem sie die Wärmebelastung reduzieren, die Verdunstung erhöhen und die Luftqualität verbessern
  4. Entfernung von Schotter- und Kiesgärten: Die Maßnahme zielt darauf ab, die Entfernung und Umgestaltung von Schotter- und Kiesgärten zu fördern. Statt der Versiegelung werden naturnahe und klimafreundliche Gestaltungen angestrebt, die zur Anpassung an den Klimawandel beitragen und die Lebensqualität für Mensch und Natur verbessern.
  5. Artenreiches Grünland: Die Maßnahme beinhaltet die naturnahe Begrünung der Dörfer mit heimischen Pflanzen, die Anlage von Wegrainen und Säumen mit Hecken, Gehölzen und Alleen an landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie die Renaturierung von Fließ- und Stillgewässern. Dadurch wird die Biodiversität gefördert, die Klimaresilienz erhöht und die Lebensqualität der Gemeinde verbessert.
  1. Abfallvermeidung durch Informations- und Mitmachangebote: Ziel der Gemeinde Geeste ist die gezielte Ansprache von Bürgern Hierzu sollen entsprechende Informationsangebote und Mitmachaktionen organisiert werden. Diese sollen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen führen, z.B. im Bereich Konsum, Energie- und Lebensmittelverschwendung. Mögliche Veranstaltungsformate: Repaircafé, Upcycling-Kurse, Müll-Sammel-Tage, etc. Auch die Ansprache von Schulen und Kindergärten soll wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit sein.
  1. Informations- und Beratungsangebot für Industrie und Unternehmen: Die Gemeinde möchte als Vermittlerin arbeiten und die Unternehmen über Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote informieren. Gleichzeitig sind Vernetzung und Kommunikation eine wichtige Stellschraube im Klimaschutz. Beim sog. Geester Wirtschaftsgespräch tauschen sich Unternehmer aus – das Klimaschutzmanagement soll an diesem Treffen regelmäßig teilnehmen und über Themen aus dem Klimaschutzkonzept berichten.
  2. Energieprojekte mit Auszubildenden: Die Gemeinde bewirbt die Weiterbildung als Klimalotsen aktiv. Auch in diesem Bereich nimmt die Gemeindeverwaltung eine Vorbildrolle ein, weshalb auch die Auszubildenden der Gemeindeverwaltung an dieser Veranstaltung teilnehmen sollen. Eine Sensibilisierung zum Thema "Energiewende" und des Klimaschutzes soll erzeugt werden. Durch eine projektbezogene Arbeit im Unternehmen (sog. Klimacheck) sollen z.B. Maßnahmen für Energie- oder Materialeinsparungen im Unternehmen erarbeitet und umgesetzt werden.
  1. Implementierung eines Energiemanagements: Die Maßnahme beinhaltet die Einführung eines systematischen Energiemanagements für die Liegenschaften der Gemeinde Geeste. Hierbei werden Energieverbrauchsdaten erfasst, analysiert und bewertet. Auf dieser Grundlage können gezielte Energieeinsparmaßnahmen identifiziert und umgesetzt werden. Der Handlungsbedarf für die Gebäudesanierung soll identifiziert und daraus Sanierungsfahrpläne erstellt werden. Weiterhin sollen regelmäßig Energieberichte erstellt werden.
  2. Sanierungsfahrpläne für eigene Liegenschaften: Die Maßnahme beinhaltet die Erstellung von detaillierten Sanierungsfahrplänen für die kommunalen Liegenschaften der Gemeinde Geeste. Diese Fahrpläne geben einen Überblick über den energetischen Zustand der Gebäude und zeigen schrittweise Maßnahmen zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung auf.
  3. Sanierung der eigenen Liegenschaften auf Grundlage der Sanierungsfahrpläne: Die Maßnahme beinhaltet die systematische Sanierung und Modernisierung der vorhandenen Liegenschaften der Gemeinde Geeste. Die Sanierung erfolgt gemäß vorab erstellter Sanierungsfahrpläne, die die energetischen Schwachstellen identifizieren und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Reduzierung des Energieverbrauchs vorschlagen.
  4. Ausbau der Photovoltaikanlagen auf eigenen Dachflächen: Die Maßnahme beinhaltet die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Bestandsgebäude, die sich im Eigentum der Gemeinde Geeste befinden. Die erzeugte Solarenergie kann vor Ort genutzt und/oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Sukzessive sollen die Dachflächen bestrückt werden. Gebäude mit hohem Eigenverbrauch sollen priorisiert werden. Bei Neubauten soll unmittelbar eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung geplant werden.
  5. Gemeinde als Vorbild – treibhausgasneutrale Gemeindeverwaltung bis 2035: Die Maßnahme zielt darauf ab, den Energieverbrauch, die CO2-Emissionen und den ökologischen Fußabdruck der kommunalen Verwaltung zu minimieren. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen werden Energieeffizienz gesteigert, erneuerbare Energien genutzt, klimafreundliche Mobilität gefördert und nachhaltige Beschaffung sowie Abfallwirtschaft implementiert.
  1. Ausbau und Förderung der Radinfrastruktur: Die Bemühungen der Verwaltung, das Gemeindegebiet fahrradfreundlicher zu gestalten, sollen fortgeführt bzw. verstärkt werden. Besonders wichtig sind zum einen Investitionen in neue Radinfrastrukturen aber auch nicht-investive Maßnahmen leisten einen wichtigen Betrag zu mehr Fahrradfreundlichkeit. Wichtig ist auch die Beseitigung von Gefahrenstellen und die aktive Pflege der Radwege. Beispielsweise kann den Radfahrern auf einigen Straßen Vorrang eingeräumt (sog. Fahrradstraßen, Vorfahrt an Kreisverkehren, etc.) werden oder Parkflächen können für mehr Fahrradsicherheit zurückgebaut werden.
  2. Verbesserung des ÖPNV nach Lingen und Meppen: Die Maßnahme beinhaltet eine Bedarfsermittlung nach Busverbindungen und weiteren Angeboten im öffentlichen Nahverkehr der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Geeste. Die Ergebnisse der Bedarfsanalyse sollen an die umliegenden Landkreise und an Verkehrsunternehmen weitergegeben werden. Der ÖPNV ist eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zum Autoverkehr und trägt zur Verringerung von CO2-Emissionen und Verkehrsstaus bei. Werbe- und Informationskampagnen sollen für mehr Bewusstsein sorgen. Als Ergänzung zum ÖPNV können auch sog. Mitfahrerbänke in den Ortsteilen installiert werden. Dies könnte vor allem in den kleineren Ortschaften wie Klein Hesepe, Moormitte, Varloh und Bramhar ein Mehr an Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger bringen.
  3. Carsharing Emsland: Die Gemeinde Geeste möchte das Angebot ausweiten und auch in anderen Ortsteilen Autos zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit dem Landkreis und weiteren Akteuren in der Gemeinde sollen strategisch günstige Standorte identifiziert und mit dem Anbieter mobileee GmbH ausgebaut werden.
  4. Zertifizierung zur fahrradfreundlichen Kommune: Die Maßnahme beinhaltet die Teilnahme der Gemeinde Geeste an einem Zertifizierungsverfahren, welches die Fahrradfreundlichkeit der Kommune bewertet und ausgezeichnet. Dabei werden Aspekte wie Radwege, Fahrradparkplätze, Verkehrssicherheit, Verkehrsführung, Fahrradverleih und -reparatur, Informations- und Marketingmaßnahmen sowie das Engagement für den Fahrradverkehr berücksichtigt.
  5. Ausbau der Ladeinfrastruktur: Ziel der Gemeinde Geeste ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur und der damit verbundenen Nutzung von Elektrofahrzeugen. Dieser Ausbau soll sukzessive, anhand des landkreisweiten Elektromobilitätskonzeptes und deren Standortanalysen, vollzogen werden. 
  6. Elektrifizierung des kommunalen Fuhrparks: Die Maßnahme beinhaltet den schrittweisen Ersatz von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren durch Elektrofahrzeuge oder andere alternative Antriebe wie Wasserstofffahrzeuge. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß und die Schadstoffemissionen des Fuhrparks zu minimieren und auf eine klimafreundliche und nachhaltige Mobilität umzustellen.
  7. Öffentlichkeitsarbeit zur Radverkehrsförderung: Die Maßnahme "Öffentlichkeitsarbeit zur Radverkehrsförderung" umfasst gezielte Kommunikations- und Marketingmaßnahmen, um das Thema Fahrradverkehr in der Gemeinde Geeste in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Ein Beispiel hierfür ist die Teilnahme an Aktionen wie STADTRADELN, bei der Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen werden, im Rahmen eines Wettbewerbs vermehrt das Fahrrad zu nutzen und Kilometer zu sammeln.
  1. Ausbau der Wärmenetze: Ziel der Maßnahme ist die Identifizierung von möglichen Wärmenetzen bzw. die Schaffung von Strukturen z.B. in Neubaugebieten. Dafür werden die Ergebnisse bestehender Studien geprüft und unter Einbezug von kreisweiten Akteuren und Beratungseinrichtungen Möglichkeiten und Chancen zur Errichtung von Wärmenetzen geprüft (vgl. Maßnahme 1). Die Ansprache und Kooperation mit ortsansässiger Industrie (industrielle Abwärme) und den Energieversorgern ist dabei ebenfalls ein wichtiger Baustein.
  1. E-Governance – Digitalisierung, digitaler Bürgerservice, papierarme Verwaltung: Die Maßnahme zielt darauf ab, die IT-Infrastruktur der Gemeinde zu verbessern und digitale Technologien verstärkt einzusetzen. Dies umfasst die Implementierung von E-Government-Diensten, die Förderung eines digitalen Bürgerservices, die Automatisierung von Verwaltungsprozessen und den Einsatz von IT-Lösungen zur Reduzierung von Papierverbrauch und -abfall.