Klimaschutzpreis 2025: Naturhelden AG der Geester Grundschule St. Antonius belegt ersten Platz
Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Westenergie Klimaschutzpreis fördert seit vielen Jahren das Geester Engagement für Nachhaltigkeit
Der erste Platz in der Gemeinde Geeste geht an die Grundschule St. Antonius für ihr Projekt Naturhelden AG und wird mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro gefördert. „Ob jung oder alt, dass Klimaschutz jeden von uns betrifft, zeigen unsere Preisträgerprojekte eindrucksvoll. Wir brauchen Vorbilder, an denen wir uns orientieren können. Umso erfreulicher ist es, dass bereits Grundschüler und Grundschülerinnen mit bestem Beispiel voran gehen und sich für das Thema Klimaschutz interessieren“, sagte Helmut Höke, Bürgermeister von Geeste.
Die Naturhelden AG der Grundschule St. Antonius bietet seit eineinhalb Jahren einer Gruppe von Kindern die Möglichkeit, aktiv und kreativ Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Neben dem Bau eines Komposts zur umweltgerechten Verwertung von organischen Abfällen, der Aufklärung der Mitschüler über Mülltrennung und der Errichtung neuer Müllstationen an der Schule, konnte die AG außerdem ihre erste eigene Ernte einsammeln. Durch die Errichtung mehrerer Hochbeete, konnten sie gleich mehrere Obst- und Gemüsesorten sowie verschiedene Kräuter ernten. Damit setzen die teilnehmenden Kinder bereits in ihren jungen Jahren ein vorbildliches Zeichen für den Klimaschutz.
Der zweite Platz geht mit einer Gewinnsumme von 300 Euro an die Kita St. Isidor, welche im Rahmen einer Klimaschutzwoche verschiedene Projekte zum Thema Klimaschutz bearbeitet hat. Dafür wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und erfuhren spielerisch neues Wissen zu den Themen Müllreduzierung, Müllverschmutzung, Lebensmittelverschwendung und was Müll mit Strom und Energie zu tun hat. Die Jüngsten beschäftigten sich mit dem Thema der Erderwärmung. Abschließend gab jedes Kind an, wie es in dieser Woche die Kita erreicht hat, zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oder dem Auto und lernte dabei mehr über die Bedeutung nachhaltiger Mobilität.
Der Schützenverein St. Nikolaus Klein Hesepe e. V. belegt bei der Preisverleihung den dritten Platz und erhält für sein Engagement ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro. Mit seinem Projekt ermöglichte der Verein den Zusammenbau und die Anbringung von insgesamt 14 Fledermauskästen. Diese wurden von einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen unter der Berücksichtigung der Vorgabe des Naturschutzbundes Deutschlands zusammengebaut.
Text: Westenergie AG