Dritter Abschnitt der Flurbereinigung Geeste abgeschlossen

Flurbereinigung in Geeste Am Fischteich

In diesem Jahr wurde der dritte Abschnitt der Flurbereinigung Geeste abgeschlossen. Die Straße „Am Fischteich“ wurde erfolgreich erneuert.

 

Die abgeschlossene Maßnahme umfasst eine Streckenlänge von über 2,8 Kilometern. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 575.000 Euro. Verantwortlich war hier die Firma Augustin Tiefbau- und Abbruch GmbH aus Meppen.

 

Mit der Erneuerung der Wege in diesem Abschnitt wurde ein weiterer großer Schritt zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Infrastruktur unternommen. Aber auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Bürgerinnen und Bürger, die die Wege zum Radfahren nutzen, profitieren von der Maßnahme.

 

„Es stärkt die Landwirtschaft und auch die Region, diese Baumaßnahmen durchzuführen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und den Behörden sehr gut gewesen. Solche Projekte sind wichtig und bringen auch für die Zukunft viel“, so Gerd Rosken, der Vorsitzende des Vorstands der örtlichen Teilnehmergemeinschaft zur Flurbereinigung.

 

Das Ziel der Flurbereinigung ist unter anderem, den ländlichen Wegebau zu fördern. Neben dem Wirtschaftswegebau unterstützt die Flurbereinigung die Landwirtschaft auch durch Flächentausche. So können Eigentumsflächen zusammengelegt werden, was beispielsweise dazu beiträgt, Fahrstrecken und damit Kosten zu reduzieren. Um wertgleiche Flächentausche zu ermöglichen, ermittelt das Amt für regionale Landesentwicklung derzeit den Nutzwert von jeder landwirtschaftlichen Fläche im Verfahrensgebiet.

 

„Die Rückmeldungen zu den Baumaßnahmen waren alle positiv und man kann sehen, dass die Arbeit gut gelungen ist.

Ich danke allen Beteiligten für den Einsatz bei dieser Maßnahme“, so Bürgermeister Helmut Höke.

 

Geplant sind in diesem Jahr noch die Feststellung der Wertermittlungsergebnisse und ein Austausch dazu. Auch der vierte und vorerst letzte Bauabschnitt im nächsten Jahr rückt nun näher.

 

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 2 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt zu 75 Prozent durch Mittel der EU, des Bundes und des Landes Niedersachsen. Die restlichen 25 Prozent tragen die Grundstückseigentümer (1/3) und die Gemeinde Geeste (2/3).