Pilzbefall in Kiefernbeständen: Baumfällungen in zwei Waldge-bieten erforderlich

Kiefern Beispielfoto Gemeinde Geeste ai

In zwei Waldgebieten der Gemeinde Geeste sind Teile des Kiefernbestands vom sogenannten Diplodia-Triebsterben betroffen. Die betroffenen Flächen liegen östlich des Wietmarscher Damms auf Höhe Großer Sand sowie westlich der Lingener Straße im Bereich Vion. In den kommenden Wochen werden dort umfangreiche Baumfällungen durchgeführt. Ziel der Maßnahme ist es, einer weiteren Ausbreitung der Pilzerkrankung entgegenzuwirken. Für die kommenden Jahre sind Ersatzaufforstungen vorgesehen.

 

Das Diplodia-Triebsterben ist eine durch einen Pilz verursachte Erkrankung, die insbesondere Kiefern schädigen kann. Sie führt zum Absterben von Trieben und kann die betroffenen Bäume erheblich schwächen. Die nun vorgesehenen Entnahmen reagieren auf den festgestellten Befall in den beiden Waldgebieten. Dabei steht der Schutz des verbleibenden Bestands im Vordergrund. Die Arbeiten werden das Erscheinungsbild der betroffenen Flächen zunächst sichtbar verändern.

 

Wer in den kommenden Wochen in den genannten Bereichen unterwegs ist, sollte auf Forstarbeiten achten und ausreichend Abstand zu den Arbeitsbereichen halten. Etwaige Absperrungen und Hinweise vor Ort sind aus Sicherheitsgründen unbedingt zu beachten.

Mit den für die kommenden Jahre vorgesehenen Ersatzaufforstungen sollen die entnommenen Bäume ersetzt und die Waldflächen langfristig erhalten werden.

 

Für Fragen zum Pilzbefall und zu den vorgesehenen Maßnahmen steht Britta Düthmann, Fachbereichsleitung Planen und Bauen unter der Telefonnummer 05937/69-150 oder per Mail unter b.dü[email protected] zur Verfügung.